Inklusiverer ÖPNV und bessere Anbindung im Osten Berlins – der Rufbus Muva ist unterwegs

Vor genau einer Woche ist der neue Rufbus der BVG, Muva, als Pilotprojekt gestartet. Dieses Projekt ist in Deutschland einzigartig und Berlin ist „absoluter Vorreiter“ wie unsere grüne Verkehrssenatorin Jarasch erklärte. In gleich doppelter Funktion soll er Verkehrswende und Barrierefreiheit im ÖPNV voranbringen:

Im Osten der Stadt, in Teilen der Bezirke Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf wird der Muva flexibel eingesetzt: entweder transportiert er Menschen zum nächstgelegenen Bahnhof oder von A nach B – aber nicht als klassisches Taxi: der Muva holt Sie nicht an der Haustür ab, sondern an einer der 4000 festgelegten Haltepunkte. In einen Muva passen bis zu 8 Leute: Fahrten werden zusammengefasst und kombiniert.
 Damit verhilft er Berliner*innen, die in außerhalb gelegenen Stadtbezirken wohnen, zu einer besseren Anbindung an das S- und U-Bahn-Netz.

In zweiter Funktion dient der Muva als Aufzugersatz. Gibt es am Start- oder Zielbahnhof keinen Aufzug oder ist dieser kaputt, kann der Muva genutzt werden,  (um sie)der Sie an den nächsten Bahnhof mit Aufzug bringt. Und zwar von Menschen mit Schwerbehinderung, Senior*innen sowie Menschen mit Kinderwagen und Gepäck. Dies gilt allerdings nur für die Linie U8, Teile der U5 und auf der U6 zwischen den Stationen Attilastraße und Marienfelde. Bewährt sich der Muva allerdings, soll er ausgeweitet werden, sodass alle Gegenden außerhalb des S-Bahn-Rings gut rund-um-die-Uhr an das S- und U-Bahn-Netz angeschlossen sind.

Mehr Informationen finden Sie bei der BVG.

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