Inklusiverer ÖPNV und bessere Anbindung im Osten Berlins – der Rufbus Muva ist unterwegs

Vor genau einer Woche ist der neue Rufbus der BVG, Muva, als Pilotprojekt gestartet. Dieses Projekt ist in Deutschland einzigartig und Berlin ist „absoluter Vorreiter“ wie unsere grüne Verkehrssenatorin Jarasch erklärte. In gleich doppelter Funktion soll er Verkehrswende und Barrierefreiheit im ÖPNV voranbringen.

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Im Profil ist ein großer Van zu sehen. Er ist schwarz mit gelben Elementen. In der Mitte hat er eine Schiebtür auf der in schwarz auf gelbem Untergrund steht: Der neue BVG Muva – dein On-Demand-Service der BVG. Unter der Schiebtür ist eine ausfahrbare Einstiegshilfe zu sehen. Im Hintergrund steht ein gewöhnlicher BVG-Bus.
Der neue Muva der BVG von außen – mit Einstiegshilfe ©BVG/Anikka Bauer

Im Osten der Stadt, in Teilen der Bezirke Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf wird der Muva flexibel eingesetzt: entweder transportiert er Menschen zum nächstgelegenen Bahnhof oder von A nach B – aber nicht als klassisches Taxi: der Muva holt Sie nicht an der Haustür ab, sondern an einer der 4000 festgelegten Haltepunkte. In einen Muva passen bis zu 8 Leute: Fahrten werden zusammengefasst und kombiniert.
Damit verhilft er Berliner*innen, die in außerhalb gelegenen Stadtbezirken wohnen, zu einer besseren Anbindung an das S- und U-Bahn-Netz.

Es ist eine Karte mit Ausschnitten der Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Tretptow-Köpenick zu sehen (mit S-, U- und Regionalbahnlinien). Dabei ist der Bereich, in dem der Muva nicht fährt dunkel schattiert, sodass der Bereich, in dem der Muva fährt, hell und klar zu sehen ist.
Der Bereich der östlichen Bezirke, den der Muva bedient ©BVG

In zweiter Funktion dient der Muva als Aufzugersatz. Gibt es am Start- oder Zielbahnhof keinen Aufzug oder ist dieser kaputt, kann der Muva genutzt werden, (um sie)der Sie an den nächsten Bahnhof mit Aufzug bringt. Und zwar von Menschen mit Schwerbehinderung, Senior*innen sowie Menschen mit Kinderwagen und Gepäck. Dies gilt allerdings nur für die Linie U8, Teile der U5 und auf der U6 zwischen den Stationen Attilastraße und Marienfelde. Bewährt sich der Muva allerdings, soll er ausgeweitet werden, sodass alle Gegenden außerhalb des S-Bahn-Rings gut rund-um-die-Uhr an das S- und U-Bahn-Netz angeschlossen sind.

Bewährt sich der Muva allerdings, soll er ausgeweitet werden, sodass alle Gegenden außerhalb des S-Bahn-Rings gut rund-um-die-Uhr an das S- und U-Bahn-Netz angeschlossen sind.
 

Mehr Informationen finden Sie bei der BVG.

Man sieht schräg von der Seite die geöffnete Schiebtür des BVG-Muva. Auf der steht in schwarz auf gelbem Untergrund: Der neue BVG Muva – dein On-Demand-Service der BVG. Im Vordergrund sieht man die ausgeklappte Einstiegshilfe und eine Stufe, die in den Muva führt. Im Muva sieht man rechts einmal schwarze Sitze mit weiß bezogenen Kopfstützen und Armlehne. Auf einem der Sitze steht ein Kindersitz. Hinter den Sitzen, rechts hinten, ist ein faltbarer Rollstuhl verstaut. Am Ende des Muvas sieht man die hochgeklappte Rampe für Rollstühle und Kinderwägen. Links neben den Sitzen und vor dieser Rampe ist viel Platz für einen Rollstuhl oder einen Kinderwagen. Links im Hintergrund, außerhalb des Muvas, ist ein gewöhnlicher BVG-Bus zu sehen.
Der Muva von innen: mit Platz und Rampe für Rollstuhl und Kinderwagen und einem Kindersitz. ©BVG/Anikka Bauer

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